Wandern auf dem Goldsteig im Bayerischen Wald

Wandern im Bayerischen Wald mit fantastischer Aussicht
Naturreise im Bayerischen Wald auf dem Goldsteig
Wandern auf dem Goldsteig
Wanderurlaub im Bayerischen Wald

Auf dem Goldsteig erkunden Sie den Nationalpark Bayerischer Wald von oben. Der insgesamt 660 km lange Qualitätsweg Goldsteig beginnt und endet in Marktredwitz im Oberpfälzer Wald. An der bayerisch-tschechischen Grenze erwandern Sie Urwälder, Schächten, Hochmoore, Gipfel und romantische Seen. In Thanstein dann teilt sich der Weg in eine Nord- und Südvariante.

Die 280 km lange Nordvariante führt seinen Besucher auf dem Goldstieg direkt entlang der bayerisch-böhmischen Grenze. Hier haben Sie das Grüne Dach Europas, die größte zusammenhängende Waldlandschaft zwischen Atlantik und Ural erreicht. Und hier beginnt auch der Aufstieg zu den Tausendern Hohenbogen, Kaitersberg, Arber, Falkenstein, Rachel, Lusen und Dreisessel. Das Herzstück ist zweifelsohne der Nationalpark Bayerischer Wald. Hier weitet sich die Aussicht über das Donautal und das Mühlviertel. Nach 23 Etappen ist dann schließlich Passau erreicht.

Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde am 7. Oktober 1970 als erster deutscher Nationalpark feierlich eröffnet. Geologisch zählt der bayerisch-böhmische Wald zu den ältesten Waldgebieten Europas. Grenzenlose Waldwildnis, stille Hochwälder, Hochmoore und eine fantastische Aussicht – der Nationalpark Bayerischer Wald ist ein Eldorado für Wanderer. Staatsminister Dr. Hans Eisenmann hat mit seinem vielzitiertem Ausspruch: "Ein Urwald für unsere Kinder und Kindeskinder" dem Nationalpark die Leitidee "Natur Natur sein lassen" vorgegeben. Der Nationalpark Bayerischer Wald schützt eine für Mitteleuropa charakteristische, weitgehend bewaldete Mittelgebirgslandschaft mit ihren natürlichen und naturnahen Ökosystemen als nationales Naturerbe für jetzige und künftige Generationen. So entwickeln sich die Wälder des Nationalparks ohne lenkende Eingriffe des Menschen langfristig wieder zu Naturwäldern.

Moore und Schachten gehören zu den Besonderheiten des Nationalparks Bayerischer Wald. Ähnlich den Almen der Alpen, handelt es sich bei den Schachten um baumfreie Waldwiesen. Diese freien Flächen mit einer Größe von einigen Hektar wurden von den Hirten als Übernachtungsplätze und für Pausen genutzt. Einzelne Bäume blieben auf den Wiesen erhalten, um schattige Ruheplätze für die Tiere zu bieten. Diese einzeln stehenden Bäume konnten sich ungehindert entfalten, sind oft schon uralt und von Wind und Wetter gezeichnet. Auf dem Hochplateau, nur wenige Meter von der Grenze nach Tschechien entfernt, konnten sich ebenfalls Hochmoore entwickeln, die Filze. Dieser Fleckenteppich wird von einer hochmoortypischen Vegetation eingenommen. In den Wasserflächen hat sich aus diversen, trittempfindlichen Torfmoosen und der Schlammsegge eine Verlandungsgesellschaft gebildet.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt hat 2005 das Blockmeer am Gipfel des Lusen mit dem Gütesiegel Bayerns Schönste Geotope ausgezeichnet. Einer alten Sage nach hat der Teufel hier alle Schätze dieser Welt zusammengetragen. Um den Schatz zu verstecken, bedeckte er diesen mit großen Felsbrocken. Kritische Wissenschaftler sagen hingegen, dass das Blockmeer zwischen Bayern und Böhmen durch eiszeitliche Erosion, vor allem durch Frostverwitterung in der Quartärzeit, entstanden ist. Der Lusen gehört mit seiner Höhe von 1.373 m nach dem Rachel und dem Arber zu den höheren Bergen im Bayerischen Wald. Er liegt wie auch der Rachel dicht an der Grenze zu Tschechien.

Die Gegend um den Rachel und Lusen wird auch der „sagenhafte Wald“ genannt. Das Sagengut von Hexen, Bären, Druiden und Riesen zu jedem Berg und den umliegenden Wäldern ist besonders groß. So soll der eben erwähnte Lusen-Teufel einsame Reisende in unterschiedlichen Verkleidungen gequält haben. Heute ist der Wanderweg sicher und frei von Hexen und Teufeln.

Die Südvariante des Goldsteigs im Bayerischen Wald ist mit 1.285 km doch etwas länger. An klaren Tagen genießen Sie den Blick auf die Alpenkette bis zur Zugspitze. Der Weg führt auf 22 Tagesetappen durch sanftere Hügellandschaften entlang der Ilz nach Passau. Ihre Wanderungen leiten Sie durch den Naturpark Oberer Bayerischer Wald und Bayerischer Wald. Die Oberpfalz und Niederbayern teilen sich den nördlichen Bayerischen Wald – von den Ebenen der Donau bis hin zu den Tausendern.

Ein Einstieg auf den Goldsteig ist ab vielen Punkten möglich. Die sogenannten Ge(h)nuss-Steige führen von den anliegenden Gemeinden zum Goldsteig.

Individuelle Wanderreise auf dem Goldsteig

Urlaub Bayerischer Wald

Bayerischer Wald: Auf dem Goldsteig. Durch den Bayerischer Wald, entlang des Goldsteigs. Entlang der bayerisch-tschechischen Grenzen erwandern wir Urwälder, Moore, Gipfel und romantische Seen.

Gruppenreise im Bayerischen Wald

Gruppenreise Bayerischer Wald

Wanderreise Bayerischer Wald. Den Wald verstehen - eine ausgebildete Waldführerin erklärt Zusammenhänge. Ein Glasexperte entführt Sie in seine Glaswelt. Wanderungen im Hochmoor.

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