Fischland-Darß-Zingst - Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft im Bundesland Mecklenburg- Vorpommern, nordöstlich von Rostock, ist 1990 entstanden. Er ist mit einer Fläche von 805 km² der drittgrößte Nationalpark Deutschlands. Ein beachtlicher Teil des Parks (83,6 %) besteht aus Wasserflächen, davon ca. 1/3 Bodden und 2/3 Ostsee. Zu den 16,4 % Landflächen zählen auch Gebiete der Halbinsel Darß-Zingst und Westrügens, einschließlich der Insel Hiddensee.

Der Nationalpark präsentiert Charakteristiken der vorpommerschen Ausgleichsküste und der Flachwasserzone der Ostsee. Das Wechselspiel von Küste und Meer ergibt ein interessantes Landschaftsbild: zu finden sind hier erdgeschichtlich sehr junge Landschaftsformen, gekennzeichnet von einer innigen Durchdringung von Land- und Wasserflächen mit hoher Küstendynamik, Flachwasserökosysteme der Ostsee; Windwatten, Sandhaken, Nehrungen, aktive Kliffs und Moore, Strände und Dünen; Wattgebiete und Waldökosysteme. Das Alleinstellungsmerkmal des Parks sind die zwei mit der Ostsee verbundenen Ketten von Bodden, oft auch die "Lagunen der Ostsee" genannt. Als 'Bodden' bezeichnet man ehemalige breite und flache Meeresbuchten der Ostsee, die durch die Überflutung von tiefer gelegenen Gletscherzungenbecken beziehungsweise Grundmoränen in der letzten Eiszeit entstanden sind.

Heute sind diese oft grünen und verschliffenen Boddenküsten weitgehend vom Meer abgeschnitten, zählen weder zum Meer noch zu den Binnenseen. Die Boddenlandschaft ist ein international bedeutsamer Lebens- und Schutzraum für viele Vogelarten und zählt zu den wichtigsten Vogelrastgebieten Europas, sie bietet ausreichend Nahrung für 163 Brutvogelarten, darunter 70 bedrohte Arten. Unter den hier brütenden sind Möwen und Seeschwalben, Watvögel, Gänse und Schwäne. Besonders das Naturschauspiel zum jährlichen Zug der Kraniche ist beliebt. Kraniche aus Skandinavien und Osteuropa machen hier im September und Oktober Rast, um Energie für ihre Weiterreise in den Süden zu tanken. Neben der Vielfalt an Zugvögeln, dem Seeadler und weiteren Vogelarten, ist die Vorpommersche Boddenlandschaft auch Lebensraum für Rothirsche, Wildschweine, Mufflons (Insel-Schaafe), Kegelrobben und die in der Ostsee fast ausgestorbenen Schweinswale.

Die Nationalparkverwaltung hat verschiedene Ziele für den Park festgelegt. Hauptziel ist, die Vorpommersche Boddenlandschaft zu schützen: natürliche Entwicklungsprozesse dieser Küstenlebensräume sollen ungestört ablaufen und Pflanzen sowie Tiere sich frei entfalten können. Außerdem ist eine Aufgabe des Parks, den Menschen zu ermöglichen, die besondere Landschaft und Natur zu erleben, zu beobachten und zu verstehen. Wichtig ist allerdings, dass dies keine negativen Auswirkungen auf den Schutz des Gebietes hat. Neben dem Naturerleben und Informations- beziehungsweise Bildungsziel, sieht der Park auch die Forschung und Lehre wissenschaftlicher Themen als Aufgabe. Im Vordergrund stehen hierbei Themen, die mit der Schutzfunktion des Parks in Verbindung stehen, wie beispielsweise Entwicklungsprozesse der Küstendynamik. Eine Maßnahme, die zur Erfüllung der Aufgaben beitragen soll, ist die Aufteilung des Parks in zwei Schutzzonen. Schutzzone I, auch Kernzone genannt, weist heute bereits einen naturnahen Zustand auf und soll von wirtschaftlicher Nutzung frei bleiben. In Schutzzone II, der Pflege- und Entwicklungszone, sollen naturverträgliche Wirtschaftsweisen langfristig die natürliche Entwicklung der Landschaft fördern oder durch besondere Pflege- und Nutzungsformen in ihrem jetzigen Zustand erhalten werden.

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